Energiewirtschaft – Business Model Generation [2024]

Zukunftsfähige Re-Positionierung für den sich öffnenden Schweizer Energiemarkt

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Stärkung der Marktposition durch Business Model Generation

In Vorbereitung auf die Öffnung des Schweizer Energiemarktes musste sich ein etabliertes Energiedienstleistungsunternehmen mit einem angepassten Geschäftsmodell neu aufstellen. Im Mittelpunkt stand die aktive Expansion neuer Dienstleistungen im Bereich Zählerfernauslese, Energiedatenmanagement sowie Portfoliomanagement.

Auftrag

Neben der Evaluierung der aktuellen Marktsituation sollten neue Dienstleistungsprodukte für die Commodities Strom und Gas entwickelt und bewertet werden. consistency erhielt den Auftrag, eine Marktanalyse durchzuführen und ein neues Geschäftsmodell nach dem Business Model Generation-Ansatz (BMG) aufzusetzen.

Umsetzung

Im Vorfeld des BMG-Prozesses wurde zunächst eine umfassende Marktanalyse zu möglichen Konkurrenten und Marktpotentialen, insbesondere für am Schweizer Strom- und Gasmarkt angebotene Dienstleistungen im Bereich Zählerfernauslese, Energiedatenmanagement sowie Portfoliomanagement, durchgeführt und durch eine SWOT-Analyse sowie eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ergänzt. Zugleich wurden Eckpfeiler einer neuen Vision und der strategischen Ausrichtung im Markt als Zielrahmen formuliert.

Das eigentliche Geschäftsmodell wurde daraufhin mittels des Business Model Generation-Ansatzes, entlang der Business Model Canvas mit neun Teilbereichen entwickelt und abgebildet. Zunächst wurde das Wertangebot, das die Dienstleistungsprodukte für die Commodities Strom und Gas definiert, auf die Kundensegmente gespiegelt, die nach Segmenten, Marktrollen und Kundengröße unterschieden wurden. Nach Analyse und Definition geeigneter Vertriebskanäle wurden Maßnahmen zur Schaffung und Festigung langfristiger Kundenbeziehungen definiert. Am aufwändigsten gestaltete sich – wie häufig – die Ermittlung der Erlös- und Kostenstrukturen und die daraus abgeleitete Preisgestaltung je Dienstleistungsprodukt. Alle Faktoren zusammen bildeten die Plattform für die Identifikation der Schlüsselaktivitäten und -partner zur Umsetzung des Geschäftsmodells sowie die Definition der Zielorganisation einschließlich fachlicher Rollen und Rollenprofile. Die eingangs definierte Vision und strategische Ausrichtung wurde am Ende des BGM-Prozesses überprüft, verifiziert und ausdifferenziert.

Fazit

Einmal mehr erwies sich BMG als praxisnahe Methode zur gemeinsamen Strategieanalyse und transparenten Entwicklung neuer strategischer Optionen. Die umfassende Darstellung über die Canvas machte Stärken und mögliche Schwachpunkte für alle Beteiligten gut erkennbar und regte dazu an, in Alternativen und neuen Lösungen zu denken. Mit BMG ist es in kurzer Zeit und sehr kosteneffizient gelungen, für den Kunden ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln, mit dem sich das Unternehmen markt- und kundenorientiert positioniert hat.

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